Wir wollen einen Direktabzug der Steuern vom Lohn. Damit können Steuerschulden vermieden und das Verschuldungsrisiko reduziert werden.

Mit der Initiative werden die Steuern direkt vom Nettolohn abgezogen. Der Direktabzug soll dazu beitragen, Schulden, Notlagen und administrative Leerläufe wegen unbezahlter Steuern zu vermeiden.

Argumente

Das komplizierte Steuerverfahren ist eine grosse Herausforderung für viele Menschen in unserer Gesellschaft. Der Direktabzug soll dazu beitragen, Schulden, Notlagen und administrative Leerläufe wegen unbezahlter Steuern zu vermeiden. In Basel-Stadt mussten in den letzten Jahren jeweils rund 9’000 Betreibungen jährlich eingeleitet werden. Eine Reduktion der Betreibungen liegt nicht nur im Interesse der betroffenen Steuerpflichtigen, sondern auch im Interesse des Kantons, da ihm dadurch Steuereinnahmen in Millionenhöhe entgehen.

In Basel-Stadt erfolgen rund ein Viertel der Betreibungen aufgrund von Steuerschulden. Das heutige System der Besteuerung trägt massgebend zur Verschuldung vieler Privathaushalte bei, weswegen es neu gedacht werden sollte. Der Direktabzug einer Steuervorauszahlung ist keine neue Erfindung, sondern wird in in vielen Ländern seit Jahren praktiziert.

Der Direktabzug der Steuern vom Lohn hilft nicht nur verschuldeten Personen er richtet sich auch an heute nicht verschuldete Personen, welche in Basel arbeiten und wohnen: Junge Erwachsene, die neu ins Erwerbsleben treten, aber auch alle Angestellten, die für das Eintreten von unvorhergesehenen, nicht geplanten Ereignissen (Unfall, Krankheit, Scheidung, Arbeitslosigkeit etc.) und so auf der sicheren Seite sind.

    Sechs Projekte, (D)eine Stimme:

    Gewonnen hat die Initiative für eine kostenlose Tagesbetreuung! Danke für die Teilnahme am Voting!