Die steigenden Krankenkassenprämien sind für viele Menschen ein grosses Problem. Wir wollen, dass kein Haushalt mehr als 10% des verfügbaren Einkommens für Krankenkassenprämien ausgeben muss.

Die Krankenkassenprämien sind in den letzten Jahren stark gestiegen und ein Ende der Erhöhung ist nicht in Sicht. Basler:innen bezahlen im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt deutlich mehr für die monatliche Prämie. Wir möchten das ändern und die monatliche Krankenkassenprämie auf höchstens 10% des Einkommens begrenzen.

Schluss mit steigender Prämienlast
Argumente

Die Krankenkassenprämien haben sich in den letzten 20 Jahren schweizweit verdoppelt. Die Löhne können mit diesem Tempo nicht mithalten. Basler:innen geben aktuell durchschnittlich 17 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Krankenkassenprämien aus.  Mit der drohenden Inflation und Ankündigungen von weiteren Prämienerhöhungen verschärft sich die Situation weiter. So entfallen auf die Prämien ein immer grösserer Anteil des Haushaltsbudgets.

Basel ist seit langem schweizweite Spitzenreiterin, wenn es um die höchste Krankenkassenprämie pro Person geht. Wer hier wohnt, zahlt im Jahr 2022 durchschnittlich 474 Franken pro Monat für die Grundversicherung. Das ist 27% mehr als der Schweizer Durchschnitt  mit 374 Franken. Das Portemonnaie der Basler:innen wird also stärker strapaziert als anderswo.

Die Grundversicherung wird über Kopfprämien finanziert. Das heisst, alle Personen bezahlen, unabhängig von ihrem Einkommen, gleich viel Prämie. Deswegen belasten die Krankenkassenprämien gerade die tiefen und mittleren Haushaltseinkommen besonders stark. Damit kein Haushalt mehr als 10% des Einkommens für Prämienkosten ausgeben muss, soll der Kanton die individuelle Prämienverbilligung anpassen.

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