Grosse Vermögenswerte werden vererbt, ohne dass die Erben dafür etwas geleistet haben. Damit wird die soziale Ungleichheit von Generation zu Generation weitergegeben. Mit der Initiative wird eine gerechte Erbschaftssteuer eingeführt, damit grosse Vermögen und Vermögensgewinne angemessen versteuert werden.

Argumente

Die rasant steigenden Preise von Immobilien, deren Wertsteigerung und die steigenden Aktienkurse bescheren vermögen Menschen einen hohen Vermögenszuwachs. Im Erbfall werden heute sehr hohe Beträge an die Nachkommen vererbt, ohne dass darauf eine Erbschaftssteuer erhoben wird. Diese Fehlentwicklung muss korrigiert werden. Darum sollen direkte Nachkommen ab einem Freibetrag von 500’000 eine Erbschaftssteuer entrichten, welche progressiv gestaltet wird. Eine mögliche Tarifgestaltung wäre:

Erbschaftsbesteuerung

  • Steuersatz in Prozent

Die Schweiz gehört zu den reichsten Ländern der Welt, gleichzeitig ist bei uns der Reichtum am ungerechtesten verteilt. Auch Basel-Stadt gehört schweizweit zu den Kantonen mit der ungleichsten Verteilung der Vermögen. 0,32% der steuerpflichtigen Einheiten (Einzelpersonen oder verheiratete Paare) besitzen 50,75% des Vermögens (Link). Ein wichtiger Grund für diese Konzentration von Reichtum sind Erbschaften. Diese kommen in erster Linie den Reichsten der Reichen zu Gute. Das jährliche Nachlassvermögen in der Schweiz beträgt nach Schätzungen von 2015 rund 63 Mrd. Franken. Eine Erbschaftssteuer schafft mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit.

    Sechs Projekte, (D)eine Stimme:

    Gewonnen hat die Initiative für eine kostenlose Tagesbetreuung! Danke für die Teilnahme am Voting!