In Anbetracht der Klimakrise ist es zentral, dass wir unsere Mobilität klimaverträglich und nachhaltig gestalten.

Mit der Initiative wird der Anteil des Langsamverkehrs (Velo und Fussverkehr) am Gesamtverkehr von heute 50% auf 75% bis im Jahr 2030 gesteigert. Dies soll nicht auf Kosten des öffentlichen Verkehrs geschehen. So wird eine umweltverträgliche Mobilität gefördert.

Argumente

Ein Drittel der schweizerischen Treibhausgasemissionen werden durch den Verkehr emittiert. Der motorisierte Individualverkehr führt ausserdem zu Luftverschmutzung und Lärm. Wenn wir effektiven Klimaschutz betreiben wollen, müssen wir den motorisierten Individualverkehr deutlich reduzieren und den Langsamverkehr wie Fuss- und Veloverkehr stark fördern. Nur so können wir die Klimakrise aktiv bekämpfen.

Fuss- und Veloverkehr sind sehr flächeneffizient und klimaschonend. Der motorisierte Individualverkehr hingegen beansprucht einen Grossteil der gesamten Verkehrsfläche. Im Besonderen fallen hierbei Parkplätze ins Gewicht. Diese enorme Fläche kann gerade in einer Stadt, in der Platz rar ist, deutlich besser genutzt werden. Durch die stufenweise Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs wird Platz frei, welcher entsiegelt und begrünt oder auch dem Langsamverkehr zugesprochen werden kann.

Es braucht endlich eine gesetzliche Grundlage, um den Langsamverkehr im Kanton Basel-Stadt aktiv zu fördern. Die bisherige Förderung geht zu wenig weit. Wir brauchen deswegen unbedingt einen richtungsweisenden und visionären Gesetzesauftrag.

    Sechs Projekte, (D)eine Stimme:

    Gewonnen hat die Initiative für eine kostenlose Tagesbetreuung! Danke für die Teilnahme am Voting!